Jugendberufsagentur

Das Vorhaben zur Einrichtung von Jugendberufsagenturen zielt darauf ab, junge Menschen am Übergang von der Schule in den Beruf durch Hilfeleistungen auf der Grundlage verschiedener Sozialgesetzbücher (kurz: SGB) zu unterstützen. Im Allgemeinen sind die Arbeitsagenturen (SGB III), die Träger der Jugendhilfe (SGB VIII) sowie die Jobcenter (SGB II)  für die berufliche Eingliederung junger Menschen unter 25 Jahren zuständig. In der Praxis unterliegen Jugendliche unter bestimmten Voraussetzungen dem Anwendungsbereich mehrerer Sozialgesetzbüchern und es gibt eine Vielzahl von unterschiedlichen Anlaufstellen und daraus folgend verschiedenen Ansprechpartnern. Um nunmehr die Zusammenarbeit zwischen den genannten Einrichtungen stärker miteinander zu verzahnen, sollen die bestehenden Angebote zukünftig noch besser miteinander verknüpft und die Möglichkeiten einer rechtskreisübergreifende Tätigkeit ausgeschöpft werden. Die Bundesregierung hat daher im Kontext ihres Koalitionsvertrags die flächendeckende Einrichtung von sogenannten Jugendberufsagenturen verankert.

Vor diesem Hintergrund haben die Landkreise Göttingen und Osterode am Harz sowie die Stadt Göttingen gemeinsam einen Antrag gestellt, um als Modellregion ausgewählt zu werden. In der Folge bestätigte das Niedersächsische Kultusministerium die Teilnahme der Gebietskörperschaften am Begleitprojekt „Koordinierte Beratungsstrukturen/ Jugendberufsagentur“.

Weiterführende Informationen sind den Handlungsempfehlungen zur Stärkung der dualen Berufsausbildung zu entnehmen und/ oder unter folgendem Link zu finden. Detaillierte Informationen zum Umsetzungsprozess im Begleitprojekt der Landkreise Göttingen und Osterode am Harz sowie der Stadt Göttingen finden Sie hier.