Inklusion- Gesellschaftliche Teilhabe für ALLE

Im März 2009 hat sich Deutschland, mit der Unterzeichnung der UN-Behindertenrechtskonvention, dazu verpflichten die Menschen- und Selbstbestimmungsrechte von Menschen mit Behinderungen durchzusetzen und ihre Teilhabe in allen gesellschaftlichen Bereichen zu fördern. Einhergehend damit ist eine Debatte um die Umsetzung des Konzeptes der Inklusion entfacht, da die Konvention auch das Recht auf eine inklusive Bildung festschreibt.

Für die Realisierung dessen, ist in Niedersachsen die inklusive Schule verbindlich zum Schuljahresbeginn 2013/14 eingeführt worden. Das hat der Niedersächsische Landtag am 20. März 2012 mit breiter Mehrheit beschlossen. Das niedersächsische Kultusministerium (MK) versteht Inklusion dabei als eine umfassende und uneingeschränkte Teilhabe jedes Einzelnen am gesellschaftlichen Leben. Ziel ist die aktive Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in der Gesellschaft, indem ein barrierefreies Umfeld geschaffen wird. Das schließt ausdrücklich das Recht auf Bildung ein. Es ist zu gewährleisten, dass die notwendige und angemessene Unterstützung im jeweiligen Bildungsgang angeboten wird. Teilhabe schließt Fürsorge nicht aus. Niemand darf sich selbst überlassen bleiben. Der Prüfstein für die Inklusion ist das Einbeziehen möglichst aller Menschen mit Behinderungen. Damit soll zum Ausdruck gebracht werden, dass im Vordergrund die Anpassung der Schule an das Kind steht – nicht umgekehrt. Die inklusive Schule ermöglicht somit den Schülerinnen und Schülern einen barrierefreien und gleichberechtigten Zugang zu den niedersächsischen Schulen. Eltern von Schülerinnen und Schülern mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung erhalten ein Wahlrecht, ob ihr Kind die Förderschule oder eine andere Schulform besuchen soll. Eltern werden diesbezüglich durch die Schulen und die Niedersächsische Landesschulbehörde umfassend beraten.

Bei Fragen zum und Interesse am  Thema Inklusion können  Sie sich als SchulleiterIn, Lehrkraft, UnternehmerIn oder auch Elternteil an folgende AnsprechpartnerInnen im Landkreis Osterode am Harz und Umgebung wenden:

AnsprechpartnerInnen für Schulen

AnsprechpartnnerInnen für Unternehmen

AnsprechpartnerInnen für Eltern